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Mietvertrag kündigen: richtig, rechtzeitig und ohne doppelte Miete.

Kündigungsfrist auf den Tag genau berechnen, Kündigungsschreiben in zwei Minuten als PDF erstellen — und bei Bedarf den Vertrag auf Kündigungsfrist, Formvorgaben und Rückgaberegeln prüfen lassen.

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Ihr Mietvertrag, geprüft für den Auszug

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  • Formvorgaben: Schriftform, Empfänger, Zugang
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1Schritt 1

Kündigungsfrist berechnen

Wann endet Ihr Mietvertrag — oder bis wann muss die Kündigung spätestens beim Vermieter sein? Der Termin wird direkt in Schritt 2 übernommen.

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Kündigungsfrist-Rechner

Vertragsende

Donnerstag, 31. Dezember 2026

  • Letzter Zugangstag im September: Donnerstag, 3. September 2026
  • Nach dem 3. Werktag: Die Frist läuft erst ab Oktober — das kostet einen Monat.
  • 3 Monate zum Monatsende (§ 573c BGB).
Kündigungsschreiben mit diesem Termin erstellen

Allgemeine Fristenkunde nach § 573c BGB: Samstage zählen als Werktage, Sonn- und gesetzliche Feiertage nicht; fällt der dritte Werktag auf einen Samstag, gilt der nächste Werktag (§ 193 BGB). Abweichende Vertragsklauseln, Befristungen oder Sonderkündigungsrechte können das Ergebnis ändern — Orientierung statt Rechtsberatung.

2Schritt 2

Kündigungsschreiben erstellen

Formular ausfüllen, das Schreiben entsteht live daneben. Download als PDF oder Word — nichts wird gespeichert.

3Schritt 3

Unterschreiben und sicher zustellen

Entscheidend ist nicht der Versand, sondern der Zugang beim Vermieter. Mit dieser Checkliste ist die Kündigung wirksam und nachweisbar.

Checkliste vor dem Versand

  • Schriftform: Das Schreiben muss ausgedruckt und eigenhändig unterschrieben sein (§ 568 BGB). E-Mail, Fax oder Messenger genügen nicht.
  • Alle Mieter unterschreiben: Stehen mehrere Personen im Vertrag, müssen alle unterschreiben — sonst ist die Kündigung angreifbar.
  • Richtiger Empfänger: An die im Mietvertrag genannte Vermieterin, den Vermieter oder die bevollmächtigte Hausverwaltung adressieren.
  • Zugang zählt, nicht Versand: Maßgeblich ist, wann das Schreiben beim Vermieter ankommt — spätestens am dritten Werktag des Monats.
  • Nachweis sichern: Persönliche Übergabe mit Empfangsquittung, Einwurf-Einschreiben oder Übergabe unter Zeugen. Eine Kopie behalten.
  • Bestätigung anfordern: Um das Vertragsende schriftlich bestätigen bitten und den Übergabetermin früh abstimmen.

Die Regel in drei Sätzen

Mieter kündigen einen unbefristeten Wohnraummietvertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende (§ 573c Abs. 1 BGB). Ein Grund ist nicht nötig.

Die Kündigung zählt für den laufenden Monat, wenn sie spätestens am dritten Werktag beim Vermieter eingeht — Samstage zählen mit, Sonn- und Feiertage nicht (§ 193 BGB bei Samstag als drittem Werktag).

Sie muss schriftlich erfolgen und von allen Mietern unterschrieben sein (§ 568 BGB). Längere Fristen zulasten des Mieters im Vertrag sind laut § 573c Abs. 4 BGB unwirksam; Vermieter brauchen zusätzlich einen gesetzlichen Kündigungsgrund und haben je nach Wohndauer drei bis neun Monate Frist.

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Kündigungsfrist, Formvorgaben und Rückgaberegeln direkt aus Ihrem Vertrag

Laden Sie Ihren Mietvertrag hoch. Der Kündigungs-Check zieht Kündigungsfrist, Kündigungsverzicht, Befristung, Formvorgaben, Rückgabe- und Kautionsregeln heraus, berechnet Ihren Kündigungstermin und befüllt das Kündigungsschreiben mit Ihren Vertragsdaten.

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Einmalig, kein Abo. Orientierung statt Rechtsberatung. Der Check trifft keine Aussage zur Wirksamkeit einzelner Klauseln.

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  • Vorbefülltes Kündigungsschreiben als PDF
  • Auszugs-Checkliste und offene Fragen für die Beratung

Stichtage der nächsten 12 Monate

Bis wann muss die Kündigung zugehen?

Gesetzliche Frist von drei Monaten, bundesweite Feiertage berücksichtigt. Ein Klick auf das Vertragsende zeigt Details und Abweichungen nach Bundesland.

VertragsendeSpätester ZugangVersand empfohlen bis
30. September 2026Freitag, 3. Juli 202629. Juni 2026
31. Oktober 2026Dienstag, 4. August 202629. Juli 2026
30. November 2026Donnerstag, 3. September 202628. August 2026
31. Dezember 2026Montag, 5. Oktober 202629. September 2026
31. Januar 2027Mittwoch, 4. November 202629. Oktober 2026
28. Februar 2027Donnerstag, 3. Dezember 202627. November 2026
31. März 2027Dienstag, 5. Januar 202729. Dezember 2026
30. April 2027Mittwoch, 3. Februar 202728. Januar 2027
31. Mai 2027Mittwoch, 3. März 202725. Februar 2027
30. Juni 2027Montag, 5. April 202730. März 2027
31. Juli 2027Mittwoch, 5. Mai 202729. April 2027
31. August 2027Donnerstag, 3. Juni 202728. Mai 2027

Vorlagen nach Situation

Kündigung nach Anlass: was jeweils anders ist

Jede Vorlage erklärt, was in Ihrer Situation gilt, und bringt Rechner und Schreiben mit passenden Voreinstellungen mit.

Umzug & Lebenssituation

Ordentliche Kündigung mit drei Monaten Frist — der Anlass ändert daran meist nichts.

Ohne Angabe von Gründen

Begründung: Nicht nötig

Anders als Vermieter brauchen Mieter für die ordentliche Kündigung eines unbefristeten Mietvertrags keinen Grund. Es genügt ein schriftliches, unterschriebenes Schreiben, das rechtzeitig zugeht. Diese Seite erklärt, wo die Grenzen dieser Freiheit liegen und wie das Schreiben aussieht.

Umzug

Kündigungsfrist: 3 Monate

Wer umzieht, kündigt die alte Wohnung mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten — ein Grund muss im Schreiben nicht stehen. Entscheidend sind der richtige Kündigungstermin, der rechtzeitige Zugang und eine saubere Übergabe.

Jobwechsel & Versetzung

Kündigungsfrist: 3 Monate

Ein neuer Arbeitsplatz in einer anderen Stadt ist einer der häufigsten Kündigungsgründe — und dennoch kein Sonderfall im Mietrecht. Die Frist bleibt bei drei Monaten. Was sich verkürzen lässt, entscheidet sich über Nachmieter, Aufhebungsvertrag und gute Terminplanung mit dem neuen Arbeitgeber.

Studium & Wohnheim

Wohnheim: Vertragsfrist

Wohnheimzimmer folgen eigenen Regeln: Für Studenten- und Jugendwohnheime setzt das Gesetz Teile des Kündigungsschutzes außer Kraft, und die Verträge sind meist auf Semester zugeschnitten. In einer privaten WG oder Wohnung gilt dagegen das normale Wohnraummietrecht.

Auslandsaufenthalt

Kündigungsfrist: 3 Monate

Ein längerer Aufenthalt im Ausland verkürzt die Kündigungsfrist nicht — es bleibt bei drei Monaten. Wer die Wohnung behalten möchte, kann stattdessen einen Teil untervermieten; das Gesetz erkennt den Auslandsaufenthalt in der Regel als berechtigtes Interesse an. Für beide Wege braucht es Planung: Vollmacht, Zustelladresse und Abmeldung.

Trennung

Kündigung: Nur gemeinsam

Nach einer Trennung stellt sich schnell die Frage, wer in der Wohnung bleibt und wer aus dem Vertrag kommt. Stehen beide Partner im Mietvertrag, kann keiner allein kündigen — es braucht eine gemeinsame Erklärung oder eine Vereinbarung mit dem Vermieter.

Einer von mehreren Mietern

Kündigung: Alle gemeinsam

Stehen mehrere Personen im Mietvertrag, kann grundsätzlich keine allein kündigen. Die Kündigung muss von allen Mietern kommen und an alle Vermieter gehen — sonst ist sie in der Regel unwirksam. Wer trotzdem aussteigen will, braucht eine Vereinbarung mit den Mitmietern und dem Vermieter.

Umzug ins Pflegeheim

Kündigungsfrist: 3 Monate

Der Umzug ins Pflegeheim ist ein einschneidender Schritt — mietrechtlich bleibt es dennoch bei der normalen Frist von drei Monaten. Häufig kündigen nicht die Betroffenen selbst, sondern Bevollmächtigte oder Betreuer; hier entscheiden Vollmacht und gerichtliche Genehmigung über die Wirksamkeit.

Besondere Mietverhältnisse

Zimmer, Untermiete, möbliert, befristet oder Garage: hier gelten teils eigene Fristen.

WG-Zimmer

Kündigungsfrist: 3 Monate

Ob ein WG-Zimmer allein gekündigt werden kann, hängt davon ab, wer den Vertrag mit wem geschlossen hat. Drei Konstellationen kommen vor — und nur in zweien lässt sich das Zimmer ohne die Mitbewohner kündigen.

Untermietvertrag

Adressat: Hauptmieter

Ein Untermietvertrag ist ein eigenständiges Mietverhältnis zwischen Hauptmieter und Untermieter — der Eigentümer ist daran nicht beteiligt. Wer als Untermieter kündigt, schreibt deshalb an den Hauptmieter; welche Frist gilt, hängt von Möblierung und Wohnsituation ab.

Möblierte Wohnung

Kündigungsfrist: 3 Monate

Für eine komplett möblierte Wohnung gilt grundsätzlich dieselbe Kündigungsfrist wie für eine leere: drei Monate zum Monatsende. Die oft zitierte kurze Frist bis zum 15. betrifft nur möblierte Zimmer in der Wohnung des Vermieters. Besonderheiten liegen weniger in der Frist als in der Rückgabe des Inventars.

Befristeter Mietvertrag

Ordentliche Kündigung: Ausgeschlossen

Ein echter Zeitmietvertrag kann grundsätzlich weder vom Mieter noch vom Vermieter ordentlich gekündigt werden — er endet mit Ablauf der Zeit. Viele Befristungen halten jedoch den gesetzlichen Anforderungen nicht stand; dann gilt der Vertrag als unbefristet und lässt sich mit drei Monaten Frist kündigen.

Kündigungsverzicht

Höchstdauer: 4 Jahre

Ein Kündigungsverzicht schließt die ordentliche Kündigung für eine bestimmte Zeit aus — der Vertrag bleibt unbefristet, kann aber vorübergehend nicht gekündigt werden. Ob die Klausel hält, hängt von Dauer und Gestaltung ab: Formularmäßig sind laut BGH höchstens vier Jahre zulässig, und der Verzicht muss für beide Seiten gelten.

Garage & Stellplatz

Separater Vertrag: Übernächster Monat

Eine Garage oder ein Stellplatz folgt nur dann dem Wohnraummietrecht, wenn sie im selben Vertrag wie die Wohnung vermietet wurde. Ein eigenständiger Garagenvertrag ist Raummiete ohne Kündigungsschutz — kündbar ohne Grund, von beiden Seiten, mit einer gesetzlichen Frist, die vertraglich verändert werden darf.

Sonderkündigung & besondere Ereignisse

Mieterhöhung, Modernisierung, Todesfall oder Mängel: teils kürzere Wege aus dem Vertrag.

Mieterhöhung

Kündigen bis: Ende 2. Monat

Verlangt der Vermieter eine Mieterhöhung, gibt das Gesetz dem Mieter ein Sonderkündigungsrecht: Wer bis zum Ende des zweiten Monats nach Zugang kündigt, beendet den Vertrag zum Ablauf des übernächsten Monats — und die Erhöhung tritt nicht ein. Die Fristen laufen ab Zugang des Erhöhungsverlangens, nicht ab Monatsanfang.

Modernisierung

Kündigen bis: Ende Folgemonat

Kündigt der Vermieter eine Modernisierung an, kann der Mieter außerordentlich kündigen — bis zum Ende des Monats, der auf den Zugang der Ankündigung folgt, zum Ablauf des übernächsten Monats. Wer bleiben will, kann stattdessen Härtegründe geltend machen.

Todesfall

Frist für Erben: 1 Monat

Stirbt der Mieter, endet der Mietvertrag nicht automatisch. Angehörige im gemeinsamen Haushalt können eintreten, Erben können außerordentlich kündigen — jeweils mit klaren Fristen. Diese Seite ordnet die Wege und liefert eine Vorlage für das Schreiben.

Schimmel & Mängel

Grundlage: § 569 Abs. 1 BGB

Schimmel in der Wohnung berechtigt nicht automatisch zur fristlosen Kündigung. Das Gesetz verlangt eine erhebliche Gesundheitsgefährdung oder die Verweigerung des vertragsgemäßen Gebrauchs — und in der Regel eine vorherige Mängelanzeige mit Fristsetzung. Dieser Weg ist rechtlich anspruchsvoll und sollte vor dem Absenden fachkundig abgesichert werden.

Eigentümerwechsel

Grundsatz: Kauf bricht nicht Miete

Wird die Wohnung verkauft, tritt der Käufer in den bestehenden Mietvertrag ein — mit allen Rechten und Pflichten. Für Mieter entsteht dadurch kein Sonderkündigungsrecht, aber auch kein Nachteil: Die Frist bleibt bei drei Monaten, und der neue Eigentümer haftet für die Kaution.

Gesetzliche Grundlagen

Was im Gesetz steht

Allgemeine Rechtskunde — die Paragrafen, auf denen Rechner und Vorlagen beruhen

§ 573c BGB

Kündigungsfristen: Mieter drei Monate; Vermieter drei, sechs oder neun Monate nach Wohndauer

§ 568 BGB

Schriftform der Kündigung

§ 573 BGB

Vermieterkündigung nur mit berechtigtem Interesse

§ 573d BGB

Außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist (Sonderkündigungsrechte)

§ 543 / § 569 BGB

Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund

§ 575 BGB

Zeitmietvertrag: ordentliche Kündigung ausgeschlossen

Häufige Fragen

Fragen zur Kündigung des Mietvertrags

Wie lang ist die Kündigungsfrist für Mieter?

Bei unbefristeten Wohnraummietverträgen drei Monate zum Monatsende (§ 573c BGB). Die Kündigung muss bis zum dritten Werktag eines Monats beim Vermieter eingehen, damit dieser Monat mitzählt. Längere Fristen zulasten des Mieters sind laut Gesetz unwirksam.

Bis wann muss die Kündigung eingehen, damit sie zum Monatsende zählt?

Spätestens am dritten Werktag des Monats. Samstage zählen dabei als Werktage, Sonn- und Feiertage nicht. Fällt der dritte Werktag auf einen Samstag, verschiebt sich das Fristende auf den nächsten Werktag. Der Rechner berücksichtigt das automatisch.

Muss ich einen Grund für die Kündigung angeben?

Nein. Mieter können einen unbefristeten Mietvertrag ohne Angabe von Gründen kündigen. Eine Begründung ist nur bei der außerordentlichen fristlosen Kündigung erforderlich.

Reicht eine Kündigung per E-Mail?

Nein. Die Kündigung eines Wohnraummietvertrags bedarf der Schriftform (§ 568 BGB): ausgedruckt und eigenhändig unterschrieben von allen Mietern. E-Mail, Fax oder Messenger genügen nicht.

Ist das Kündigungsschreiben kostenlos?

Ja. Rechner und Kündigungsschreiben-Generator sind kostenlos und ohne Konto nutzbar. Kostenpflichtig ist nur der Kündigungs-Check (4,99 €), der Ihren hochgeladenen Mietvertrag prüft und das Schreiben mit Ihren Vertragsdaten vorbefüllt.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. MietCheck liefert allgemeine Fristenkunde, Vorlagen und eine strukturierte Zusammenfassung Ihres Vertrags. Ob eine konkrete Klausel in Ihrem Fall gilt, klären Mieterverein, Anwalt oder eine sonst befugte Beratungsstelle.

Wichtiger Hinweis

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Rechner und Vorlagen bilden die gesetzliche Regel ab; ob abweichende Vertragsklauseln, Befristungen oder Sonderrechte in Ihrem Fall greifen, klären Anwalt, Mieterverein oder sonst befugte Beratungsstellen.

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